Sardinien - das Lieblingsreiseziel der Italiener

8/11/2014




Hallo ihr Lieben!

Nach einer relativ entspannten Nacht auf der Fähre sind wir auf der wunderschönen Insel Sardinien gelandet. Der erste Eindruck war allerdings nicht sonderlich gut. Was wir zu sehen bekamen war der riesige Industriehafen von Porto Torres. Nun ja, ich sag mal so, es gibt schöneres.

Mit einem Shuttle-Bus ging es für uns ins "Stadt"-Zentrum. Auf den ersten Blick macht Porto Torres nicht viel her, als wir jedoch (nachdem wir unsere Wohnung bezogen und für wunderbar befunden haben) mit unseren Badesachen in der Hand erwartungsvoll richtung Meer unterwegs waren, wurden wir nicht enttäuscht. Vor uns lag ein wunderschöner Strand mit türkisfarbenem Meer. Mindestens so türkis wie in Nizza, allerdings war die kleine Bucht um einiges schöner, als der Massenstrand in Nizza ;).

Was wir schnell feststellten war, dass Sardinien tatsächlich das Lieblingsreiseziel der Italiener sein muss. Denn kaum ein Einheimischer - nicht mal die jungen Menschen - konnten Englisch und überall hörte man nur Italiener. (Unser Host aus Rom hatte uns schon "vorgewarnt") So haben wir, als wir eine Briefmarke für unsere Postkarten  kaufen wollten einen kurzen Sprachkurs erhalten nachem wir mit Hand und Fuß erklärt hatten was wir denn nun haben wollen. "Francobolli" werden in Italien die Briefmarken genannt - naja, wieder was gelernt ;).

Was uns eigentlich auch faszinierte, war die Tatsache, dass wir auf unserer gesamten Reise kaum auf Deutsche trafen, von Österreichern ganz zu schweigen. Erst in Venedig konnte man überall wieder deutschsprachige Menschen hören. - Wir mussten uns wieder umgewöhnen, lautstarkes lästern über Personen vor uns war somit wieder vorbei :-P.

Aber nun wieder zurück zu Sardinien. Ich muss ehrlich sagen, viel haben wir nicht gesehen. Unser Aufenthalt bestand aus sonnen und baden, was aber auch drigend notwendig war.  Ein paar Tage ausspannen taten richtig gut! Auch unserer Bräune! ;)

Auch was das Essen angeht wurden wir auf Sardinien richtig verwöhnt und haben uns die Bäuche vollgeschlagen. So günstig haben wir nirgends auf unserer ganzen Reise gegessen. Und lecker war es auch! (:

Nach 2,5 Tagen auf Sardinien ging es für uns schon wieder weiter nach Civitavecchia - oder besser gesagt nach Rom. Nachdem wir 2 Stunden länger am Hafen warten mussten, da unser Ticket eine andere Zeit vorraussagte wie es tatsächlich der Fall war und wir so natürlich auch zwei Stunden später in Rom waren, war unsere Stimmung vorrübergehend im Keller.

Auf der Fähre nach Civitavecchia lernten wir auch 2 Deutsche kennen, die uns von ihrem "Abenteuer" Interrail erzählten. In Civitavecchia gab es zum Glück ein Shuttle der uns vom Hafen zum Bahnhof brachte und von dort fuhren wir mit dem Regionalzug nach Rom.

Wie es weitergegangen ist werdet ihr beim nächsten Mal erfahren ;)

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