Paris Je t'aime

8/04/2014






Wer friert uns diesen Moment ein, besser kann es nicht sein.
Denkt an die Tage die hinter uns liegen… Ein Hoch auf uns, auf unse Leben, auf den Moment, der immer bleibt!

Am ersten Tag unserer Reise (Samstag), konnten wir es noch nicht so ganz realisieren, dass es jetzt wirklich losgeht. Auch als wir schon in Amsterdam angekommen waren, war es noch nicht in unseren Köpfen angekommen. Mittlerweile sitzen wir schon im TGV nach Nizza! Paris haben wir vor ca. 10 Minuten hinter uns gelassen und Nizza erwartet uns hoffentlich mit strahlendem Sonnenschein.

Paris kann man eigentlich in einem Wort gut zusammen fassen: anstrengend! Unser erster Eindruck von Paris war nicht der Beste. Wir sind pünktlich mit dem Thalys aus Amsterdam in Paris Gare du Nord angekommen.



Dann ging es weiter um endlich einen Schalter der französischen Zuggesellschaft SNCF zu finden, der uns eine Reservierung für den TGV von Valence nach Barcelona ausstellen kann. Die Schlange vor diesem Schalter war natürlich wieder richtig lang und anstatt einfach noch einen zu öffnen, lies man alle Interrailer (dieser Schalter war extra für Interrailer) gerne warten. 1,5h standen wir da, hoffnungsvoll, bis uns die Dame am Schalter mitteilte dieser Zug sei natürlich schon voll. Eine andere Reservierung haben wir aber bekommen und jetzt werden wir am Sonntag um 22:30 in Barcelona ankommen. Zum Glück haben wir eine wunderbaren Host erwischt, der uns dann in der Wohnung erwarten wird!

So nun aber zurück zu Paris. Nach dieser langen Wartezeit machten wir uns auf den Weg zu unserer Wohnung in Monmatre. Vom Gare du Nord aus sollte es nur ein Weg von 15 Minuten zu Fuß sein, Paris verwirrte uns aber so, dass wir ein wenig länger brauchten. Etwas, dass uns in Paris sofort auffiel, war der Gestank und der Müll überall. Wie gesagt – der 1. Eidruck war nicht der Beste. Unsere Unterkunft haben wir dann schlussendlich doch noch gefunden. Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle schon leicht genervt und hungrig! Veronica hat uns dann mit ihrem Handy an der Intercom das Tor geöffnet (man konnte sich richtig sicher fühlen) und wir sind die 2 Stockwerke zur Wohnung hinauf gestiegen. Den Schlüssel haben wir unter der Matte gefunden und wir konnten die Wohnung betreten. Der erste Eindruck der Wohnung war suuuuper! Klein, aber fein und wunderbar sauber!
Monmatre ist so das Multi-Kulti Viertel von Paris. An jeder Ecke findet man Schneider und unmengen an Friseure. Von unserer Unterkunft aus haben wir dann am Dienstag am späten Nachmittag das Viertel erkundet, um etwas zu essen zu suchen. Natürlich musste es wieder anfangen zu regnen als wir unterwegs waren. Auf der Suche nach einem Restaurant kamen wir zufällig zum Fuße der Sacre Coeur. Dort fanden wir dann relativ schnell eine nette Pizzeria (die nicht allzu teuer war). Nach dieser Stärkung waren unsere Launen auch um einiges besser. Da das Wetter nicht richtig mitspielte und wir alle müde von der Anreise waren, beschlossen wir zurück zur Wohnung zu fahren und den Tag bei einem Gläschen von dem richtig guten Cider ausklingen zu lassen, den Veronica uns in den Kühlschrank gestellt hatte.

Am Mittwoch Morgen fing unser Tag richtig früh an, da wir eine lange Liste von Sehenswürdigkeiten “abarbeiten” wollten, aber nur einen Tag Zeit hatten. Der erste Punkt auf unserer Liste war die Notre Dame. Sie war relativ einfach zu finden und sehr imposant!

Den Zweiten Punkt an diesem Tag erreichten wir zu Fuß von der Notre Dame aus, da in Paris momentan überall in der ganzen Stadt verteilt die Metro-Stationen umgbaut werden. (So ziemlich alle größeren Sehenswürdigkeiten sind richtig kompliziert zu erreichen!) Wir beschlossen am Seine-Ufer entlang zu spazieren, da wir von der Brücke aus (die, die Insel der Notre Dame wieder mit dem “Festland” verbindet) gesehen haben, dass eine Art Stadtstrand aufgebaut wurde. Das sogenannte Paris Plage! Eine nette Idee, bei der überall am Ufer Liegestühle und kleine Imbissbuden zu finden sind. Eine Weile gingen wir am Wasser entlang, bis wir das Gefühl hatten, dass es vielleicht besser wäre wieder der Straße entlang zu gehen, um unser nächstes Ziel nicht zu verpassen. Kaum standen wir auf der Straße stellten wir fest, dass wir schon direkt davor standen.

Unser Ziel war der Louvre, oder besser gesagt der Innenhof des Louvres mit den tollen Glaspyramiden. Wir gingen Richtung Innenhof und sahen schon von Weitem die Schlange von Menschen, die in den Louvre hinein wollten. Wir waren allerdings froh, dass das nicht unser Ziel war und wir an den vielen Wartenden vorbei gehen konnten.

Die Schlange vor dem Anne Frank Haus in Amsterdam war gar nichts dagegen! Die Glaspyramiden waren aber auf jedem Fall einen Besuch wert, besonders da man sie von Filmen wie dem DaVinci Code kennt. Vom Louvre aus ging es zu Fuß weiter durch einen wunderschön angelegten Park in Richtung Champs Elysee. Wir schlenderten an dieser Einkaufsstraße entlang, die zu den teuersten der Welt zählt, bis wir schließlich den Triumpfbogen erreicht hatten.

Unser nächstes Ziel war natürlich der Eifflturm, denn wer besucht schon Paris ohne den Eifflturm gesehen zu haben. Natürlich war auch der Eiffelturm nur sehr erschwert zu erreichen, aber schlussendlich standen wir davor! Es war überweltigend! Wir beschlossen, dass wir auf jedem Fall auf die 2. Plattform wollten um die Aussicht über Paris genießen zu können. Natürlich war auch hier eine ewig lange Schlange, wobei wir nur 1h anstehen mussten. Der Blick über Paris, bei traumhaftem Wetter hat sich gelohnt! Anschließend saßen wir im angrenzenden Park und haben den Eiffelturm noch von untem bewundert.

Unser letztes Ziel an diesem Abend war noch die Sacre Coeur. Die letzten Stufen dem “Berg” hinauf machten uns bei dieser Hitze echt zu schaffen und wir waren heilfroh, als wir oben ankamen! Der Blick über Paris und auch die schöne Kirche, machten die Anstrengung wieder wett! Danach hatten wir aber definitiv genug gesehen und waren genug gelaufen für diesen Tag! Wir machten uns nur noch auf den Heimweg, der uns aber noch den letzten Nerv gekostet hatte, kochten uns Spagetti und fielen nach dem Rucksack packen erschöpft ins Bett.

Am Tag darauf sollte es ja schon weiter nach Nizza gehen. Davon träumten wir in dieser Nacht wohl schon alle – Sonne, Meer & Strand!

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