es haglat krota in Amsterdam!

7/28/2014





Der Erste Tag unseres Abenteuers begann heute bereits um halb 4, als der Wecker uns unsanft aus dem Schaf riss. Anders als an einem normalen Arbeitstag, war das Aufstehen heute jedoch keine Qual!

Um halb 5 sind wir zum Bahnhof gefahren. 05:00 – Feldkirch nach Lindau, danach umsteigen und weiter nach Ulm (kleine Zwischenbemerkung – wir dürfen nie wieder über den Komfort in unseren Regionalzügen schimpfen ;)) – von Ulm ging es weiter nach Köln. Diesmal mit dem ICE. Da wir ohne Reservierung eingestiegen sind, war als erstes Platzsuche angesagt – war auf dieser Strecke kein Problem und so saßen wir ziemlich schnell auf freien Plätzen. Nach einer ruhigen und recht gemütlichen Fahrt im ICE sind wir nach gefühlten 30 Minuten in Köln angekommen.In Köln konnten wir leider nur einen kurzen Blick auf den Dom erhaschen (und das auch nur im vorbei rennen), da wir auf der Suche nach dieser (sorry) verdammten Rail Boutique waren um die letzte fehlende Reservieung zu buchen. Leider konnte uns dieser unglaublich nette Herr (Achtung Ironie off ;)) natürlich auch nicht helfen.

Schlussendlich blieben uns noch 5 Minuten um zu den Anderen zurück zu laufen, unsere Rucksäcke zu schnappenund und auf den Bahnsteig zu eilen. Der Zug fuhr ein als wir den Bahnsteig betraten und Menschenmassen bevölkerten den Steig – wir ahnten schon Schlimmes. Ein klein wenig genervt (aufgrund der nicht vorhandenen Reservierung) machten wir uns wieder auf die Suche nach freien Plätzen. Wir hatten die Hoffnung scho aufgegeben, als wir doch noch 4 freie Plätze gefunden haben. Und da sitzen wir nun – noch 1h von Amsterdam entfernt und gespannt was uns heute noch erwartet!

Das Ankommen in Amterdam
Um halb 4 am Samstag sind wir in Amsterdam Centraal angekommen. Raus aus dem Zug und als erstes ein 72h Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel gekauft (16,50€ für ALLES – SB, Tram, Bus). Danach sind wir mit Linie 1 der Tram zu unserer Airbnb Unterkunft gefahren. Die Unterkunft ist ein Wenig außerhalb, aber sehr einfach zu finden. Der Cousin von Sahim hat uns schon erwartet und begrüßte uns freundlich. Die Wohnung ist total in Ordnung und völlig außreichend. Nach kurzem Umziehen und frisch machen wollten wir uns Amsterdam noch ein Wenig ansehen. Aus einem geplanten kurzen Ausflug (wir waren alle müde von der langen Anreise) wurde ein laaaaanger Spaziergang! Amsterdam hat uns gefesselt! Die wundervollen Grachten, der Blumenmarkt und die tollen Häuser sind faszinierend. Wir waren uns einig, dass es eine super Entscheidung war A’dam auf unserer Reise zu besuchen. Ziemlich planlos sind wir kreuz und quer durch die Gassen geschlendert und schlussendlich sogar im berühten Amsterdamer Rotlicht Viertel gelandet. Allerdings zu einer Zeit, in der die Schaufenster noch leer waren ;). Nach etlichen Orientierungsproblemen sind wir dann doch noch an einem uns bereits bekannten Ort gelandet – am A’dam Centraal. Von da aus war es kein Problem wieder zur Wohnung zurück zu finden.

Kleine Zwischenbemerkung: Mama i hon recht ka, d Luft isch net so rein wia bi üs ;) s erste was mr vo Amsterdam gsaha hon war das jeder zwote am BHF mit anam Joint idr Hand doghockat isch ! Ziemlich lustig wenn lüt des so selbstverständlich idr Öffentlichkeit machan ^^.

Zweiter Tag in Amsterdam
Um halb neun machten wir uns auf den Weg zur Tram-Station. Am Sonntag um diese Uhrzeit ist in der Stadt natürlich nicht so viel los. Was aber nach den Menschenmassen am Samstag Abend seeehr angenehm war. Unser Ziel heute war als erstes das Anne Frank Haus. Bei der Hinfahrt mit der Tram sind wir am Königs-Palast vorbei gefahren, wo ein buntes Treiben herrschte. (wir haben uns gefragt ob wir wohl etwas wichtiges verpasst hatten) Am Anne Frank Haus angekommen, sahen wir bereits eine km-lange Schlange von Menschen. Wir gingen an der Reihe vorbei um zu schauen, ob diese Menschen wirklich alle für das AFH anstehen – und tatsächlich!

Das stundenlange Anstehen war uns definitiv zu blöd und so beschlossen wir zurück zum Königs-Palast zu fahren und uns das Spektakel genauer anzuschauen. Dort angekommen sahen wir, dass der Palast und die Kirche daneben Schauplatz eines historischen Films/Dokumentation ist. Eine Weile sahen wir dabei zu und danach gingen wir weiter. Es folgte ein kurzer Einkauf im Supermarkt und ein Besuch in der Wohnung. Danach fuhren wir wieder Richtung BHF und aßen etwas. Auf unserem Stadtplan war ein Stadtteil etwas außerhalb eingezeichnet, der an der Nordsee liegt. So beschlossen wir kurzerhand einfach zur Endstation zu fahren und zu sehen, was uns erwartet. Gelandet sind wir in Ijburg. Ein Neubau-Viertel, dass von toller neuer Architektur voll ist. Natürlich machten wir uns als Erstes auf den Weg zum Strand und so konnten wir das erste Mal auf unserer Reise bereits Zeit am “Meer” verbringen! Später ging es für uns zurück ins Zentrum und wir schlossen den Tag ganz gemütlich ab.

Der 3. Tag unseres Abenteuers
Der erste Blick heute Morgen galt dem Wetter, welches uns heute ziemlich enttäuscht. Wie man bei uns so schön sagen würde “es haglat krotta”. Amsterdam steht förmlich unter Wasser. Unser Schlechtwetterplan für heute war das Anne Frank Haus. Aber auch heute war wieder eine km-lange Schlange davor. Nach einer kurzen Zeit im strömenden Regen beschlossen wir den einzigen uns bekannten mit Sicherheit trockenen Ort – Amsterdam Centraal Bahnhof aufzusuchen. Und da sitzen wir nun, in einem gemütlichen Starbucks bei Kaffee und WLan und überlegen uns, was wir heute anstellen können. Unsere geplante Fahrradtour fällt Wort wörtlich ins Wasser! Morgen um halb 10 geht es für uns weiter Richtung Paris und am Donnerstag weiter nach Nizza.



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